Aktuelles

17. März 2004

Sir Simon Rattle ruft zur Erhaltung der Dresdner Musikfestspiele auf

...und ich bin sicher, dass am Ende die Vernunft siegt, zum Wohle des Volkes, der Region und der kulturellen Identität der Stadt Dresden

Lieber Hartmut, in der Tat freue ich mich auf ein Wiedersehen bei den Musikfestspielen 2006 mit den Berliner Philharmonikern, und sehe mit Sorge, dass eine bedeutende Kulturinstitution in Frage gestellt wird. Der komplette Text als Foto oder PDF
15. März 2004

Neue Aktionen gegen Kulturabbau

Mahnwache

48 STUNDEN ! 16. – 18. März: Mahnwache und Menschenkette vor den Haushaltsbeschlüssen der Stadt Dresden. Am kommenden Donnerstag wird der Stadtrat voraussichtlich die Kürzungen im Kultur- und Jugendhilfebereich beschließen. In welcher Höhe, wird sich zeigen. Mit zwei Aktionen in den letzten 48 Stunden vor Beginn der Stadtratssitzung will das Aktionsbündnis „Dresden wählt Kultur!“, unterstützt durch die Dresdner Kulturinitiative, noch einmal darauf aufmerksam machen, dass diese Kürzungen der falsche Weg für die Entwicklung unserer Stadt sind. 16. März MAHNWACHE am Kulturpalast Beginn um 15.00 Uhr - 48 Stunden vor der Stadtratssitzung am 18. 3. - mit Musik, Theater & Aktion am Kulturpalast! Organisiert durch Kollegen des Theater Junge Generation, der
15. März 2004

Sondermedaille der Meißner Porzellanmanufaktur zu den Dresdner Musikfestspielen 2004

Ein Sammlerstück der besonderen Art aus kostbarem Meißner Porzellan zur Unterstützung der Dresdner Musikfestspiele

In allen Verkaufstellen der Meißner Porzellan-Manufaktur und auf schriftliche Bestellung bei der Manufaktur kann diese Medaille, die auf der Vorderseite das Motiv von C.M.von Webers "Freischütz" aus einem Deckengemälde der Semperoper Dresden als bildhafte Umsetzung des Themas "Sagenhaftes" der Musikfestspiele 2004 enthält, erworben werden. Die Rückseite zieren das Logo der Dresdner Musikfestspiele 2004 und die berühmten Meißner Schwerter. Der Reinerlös fließt den Dresdner Musikfestspielen zu.
05. März 2004

Umjubelte Premiere von Mozarts Oper "Idomeneo" an der Niederländischen Oper

Ursel und Karl-Ernst Herrmann entwickelten auf der Grundlage ihrer Idomeneo-Inszenierung zu den Salzburger Festspielen eine neue Inszenierung für das "Muziektheater" in Amsterdam. Hartmut Haenchen dirigierte das Niederländische Kammerorchester

de Volksrant, 6.3.04:Mit Haenchen ist Idomeneo ein langes Fest Dirigent Hartmut Haenchen, zurück zu Hause beim Niederländischen Kammerorchester, ist durchweg sichtbar zwischen dem Catwalk um das Orchester, und was er an Mimik und Körpersprache zum Besten gibt, ist eine Vorstellung für sich. Mozart blüht unter seinen Händen, sowohl in den subtilen Rezitativen, Arien und Ensembles als auch in der klanglichen Umsetzung von Sturm und Unwetter. ... ein schönerer Idomeneo ist kaum
03. März 2004

Am 3.3.2004 fand eine Demonstration der Initiative "Dresden wählt Kultur" statt

Prof.Hartmut Haenchen sprach auf dem Theaterplatz Die Demonstration begann mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen am Rundkino,Prager Straße und führte zur Kundgebung um 17.00 Uhr auf dem Theaterplatz

Prof.Hartmut Haenchen: Dresden wählt Kultur Liebe Dresdnerinnen und Dresdner, liebe Gäste unserer Stadt, die Sie dem Ruf Dresdens als eine der europäischen Kulturmetropolen gefolgt sind. Wir stehen hier auf einem für Kunst und Kultur exemplarischen Platz. Gerade hat Sachsens Ministerpräsident voller Stolz die barocken Kunstschätze Dresdens in den USA gezeigt. Kunstschätze, die es nicht gäbe, wenn nicht Regierende vergangener Zeiten die Wirkung von Kunst und Kultur nicht nur für ihre Zeit sondern auch für die
29. Februar 2004

Protestbriefe großer Persönlichkeiten aus Anlaß der für 2007 durch die Dresdner Bürgermeister vorgeschlagenen Schließung der Dresdner Musikfestspiele

Theo Adam, Peter Rösel, Gidon Kremer, Heinz Spoerli, Wieland Förster, Marcus Ullmann, Kurt Masur, Christian Rüss, Simone Nold, Stijn Schoonderwoerd, David Zinman, Ulrich Kümmerle, Stephan Loges, Christa Jost, E.Junghans, Hansjörg Albrecht,H.G.Ottenberg,

Kammersänger Prof. Theo Adam, Präsident der Gesellschaft Freunde der Dresdner Musikfestspiele: “Es ist ein Skandal und die pure Unvernunft, das internationale Renommé unserer Kulturstadt so unverantwortlich aufs Spiel zu setzen! Hier wird ein wichtiger Standortfaktor für Sachsen mutwillig gefährdet. Ich weiss, dass unsere Stadt sparen muss, aber ich habe kein Verständnis dafür, dass sie dabei
26. Februar 2004

Am 26.Februar wurde musikalisch vor und in dem Rathaus zu Dresden aus Anlaß der Stadtratsitzung gegen die Kürzungspläne im Kulturhaushalt protestiert.

Rundfunk , Fernsehen und Zeitungen waren zugegen

Dresden macht mobil gegen Kulturabbau Dresden klingt! Was im Frühsommer 2003 ein Werbemotto für die Dresdner Musikfestspiele war, konnte bei der Februarsitzung des Stadtparlaments (am 26.2.2004) als praktizierter Protest wahrgenommen werden. Etwa 70 Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Dresdner Chören haben den Abgeordneten mit deutschen Volks- und Abschiedsliedern ihren Protest gegen die beabsichtigten Einsparungen im Kulturbereich nahegebracht. Die Gründe für dieses spontane Konzert unter der musikalischen Leitung von Maja Sequeira vom Universitätschor Dresden e.V. waren denkbar
21. Februar 2004 · Dresden

Dresdner Kulturinitiative formiert sich

unter anderem unterschrieben: Theo Adam, Herbert Blomstedt, Natalja Gutman,Günther Herbig, Joachim Herz, Marek Janowski, Helmut Kohl, Fabio Luisi, Kurt Masur, Siegfried Matthus, Igor Oistrach, Helmut Schmidt,Peter Schreier

Dresdner Kulturinitiative 19.02.2004 Kontakt:Friedhelm Rentzsch Tel.: 0351/ 8363675 0162/ 9892890 Sehr geehrte Damen und Herren, am 18. März d.J. wird der Dresdner Stadtrat über den Haushalt 2004 befinden. Im Entwurf enthalten sind auch tiefgreifende Einschränkungen des kommunalen Kulturetats, welche in der geplanten Höhe zu irreversiblen Schäden der kulturellen Infrastruktur führen werden und somit das Leitbild der Stadt in Frage stellen. Die Unterzeichner der nachfolgenden Erklärung bekennen sich zur kulturellen Substanz der
14. Februar 2004

Anne-Sophie Mutter sagt den Dresdner Musikfestspielen 2007 die Mitwirkung als Carte blanche-Künstlerin zu

Unterstützung von führenden Künstlern der Welt

Dresden: Schachzug - Anne-Sophie Mutter zu Dresdner Musikfestspielen 2007 Trotz der aktuellen Debatte um die Zukunft der Dresdner Musikfestspiele hat die weltberühmte Geigerin Anne-Sophie Mutter jetzt zugesagt, dieses Festival im Jahrgang 2007 als Carte-blanche-Künstlerin zu unterstützen. Sie ist bereits seit dem Amtsantritt von Hartmut Haenchen als Intendant der Musikfestspiele im Gespräch hierfür. Die Inhaber der Carte blanche - zu den Musikfestspielen 2004 werden dies Kurt Masur und Murray Perahia sein - profilieren das jeweilige Programm mit prägenden Beiträgen. Anne-Sophie Mutter, die schon in den 90-er Jahren zu den Festspielen
10. Februar 2004

Dresden wählt Kultur

Ein Bündnis aller Bürger soll den weiteren Kulturabbau verhindern am Beispiel der Dresdner Musikfestspiele wird vorgerechnet, welchen ökonomischen Nutzen eine Kultureinrichtung bringen kann, wenn schon über Inhalte und ideellen Nutzen nicht mehr gesproch

Da die Stadt Dresden Ihre Begründung zur Auflösung der Dresdner Musikfestspiele nicht auf den ideellen Werten solcher Festspiele basiert, sondern die sich ausschließlich auf Zahlen bezieht, die nicht korrekt sind, muß ich leider auch ausschließlich mit Zahlen argumentieren, da künstlerische Argumente nicht gefragt sind. Die Zahlengrundlage stimmt aus zwei Gründen nicht: Ersten stimmt die Annahme nicht, daß die Bundesrepublik ihre Zuschüsse nach 2006 einstellt, dies wurde eindeutig von Frau Dr. Weiß dementiert und
07. Februar 2004

Pressekonferenz "Dresden wählt Kultur" 6.2.2004

Die Intendanten der Stadt Dresden wehren sich gegen den Kulturabbau

Prof. Hartmut Haenchen Rekonstruktion der Ansprache auf der Pressekonferenz der Dresdner Intendanten im Studiotheater des Kulturpalastes. 6.2.04, 14.30 Uhr Vorangestellt die Verlesung des Protestbriefes von Prof.Peter Rösel, der mir soeben übergeben wurde: Prof. Peter Rösel Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden 6.2.2004 Offener Brief Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roßberg! Jetzt haben wir also die Erklärung. Nicht Fehlplanungen wie zum Beispiel Wiener Platz und Waldschlößchenbrücke tragen Mitschuld an der finanziellen Misere der Stadt Dresden, sondern es ist die Kultur, vor allem die musikalische. Deshalb die Lösung: Theater der jungen
06. Februar 2004

Pressemitteilung der Gesellschaft der Freunde der Dresdner Musikfestspiele zur 2007 beabsichtigen Schließung der Dresdner Musikfestspiele

Theo Adam: “Es ist ein Skandal und die pure Unvernunft, das internationale Renommé unserer Kulturstadt so unverantwortlich aufs Spiel zu setzen!

Gesellschaft “Freunde der Dresdner Musikfestspiele” e.V. Presseerklärung Kein Ausverkauf der Dresdner Kultur! Zu den Absichten der Stadtverwaltung, Kultureinrichtungen nur noch ganz wenig zu unterstützen und die Dresdner Musikfestspiele ab 2007 ganz abzuschaffen, äußert Kammersänger Prof. Theo Adam, Präsident der Gesellschaft Freunde der Dresdner Musikfestspiele: “Es ist ein Skandal und die pure Unvernunft, das internationale Renommé unserer Kulturstadt so unverantwortlich aufs Spiel zu setzen! Hier wird ein
06. Februar 2004

dpa-Meldungen zur für 2007 geplanten Schließung der Dresdner Musikfestspiele

Theo Adam: «Was der Sozialismus nicht geschafft hat, bewerkstelligen heute Chaos-Demokraten in Dresden»

Dresden (dpa/sn) - Die Stadt Dresden steht wegen der geplanten Abschaffung ihrer Musikfestspiele in der Kritik. «Es ist ein Skandal und die pure Unvernunft, das internationale Renommee unserer Kulturstadt so unverantwortlich aufs Spiel zu setzen. Hier wird ein wichtiger Standortfaktor für Sachsen mutwillig gefährdet», reagierte Kammersänger Theo Adam am Mittwoch auf die Pläne. Festspiel-Intendant Hartmut Haenchen zeigte sich vom Stil im Dresdner Rathaus enttäuscht. «Wieder erfahren die betroffenen Einrichtungen alle sie betreffenden Dinge zuerst aus den Medien. Vor diesem vermeintlichen Sparkonzept ist
05. Februar 2004

Roßberg spielt nicht mit offenen Karten

Interview mit Bernd Klempnow, Sächsische Zeitung Dresden

Frage: Einst belagerte Dresdens Kulturpolitiker Sie, damit Sie die Festspiele übernehmen, nun wirft man Sie raus - Ihr Fazit? Die Stadt muss sehr reich sein, wenn sie es sich leisten kann, die Musikfestspiele zu schließen. Der Spareffekt, denn man sich erhofft, wird nicht eintreten. Die Musikfestspiele sind das in Sachsen mit Abstand am besten funktionierende Institut. Allein bei den Karteneinnahmen erreichen wir einen Kostendeckungsgrad von 25 Prozent. Rechnet man noch die Sponsorenleistungen hinzu, kommen wir auf 50 Prozent des Etats. Mein Fazit? Im Kulturbereich soll die Institution geschlossen werden, die finanziell für Stadt und Land am besten funktioniert. Ich hoffe, dass es in Dresden
21. Januar 2004

Streichkonzert statt Kulturstadt?

Hartmut Haenchen schrieb angesichts der sich ständig verschärfenden Situation auf dem Kultursektor bereits vor der Veröffentlichung der neuen Zahlen für die Kulturkürzungen in Dresden eine Kolumne in der Sächsischen Zeitung und gab ein dpa-Interview

Sächsische Zeitung Mittwoch, 21. Januar 2004 Streichkonzert statt Kulturstadt? Von Hartmut Haenchen Durch massive Kürzungen sind immer mehr Kultureinrichtungen in ihrer Substanz gefährdet. Allein in Dresden sehen neue Pläne Einsparungen von acht Millionen Euro bis 2007 vor. So soll beispielsweise das Theater Junge Generation auf 2,5 Millionen Euro verzichten, die Staatsoperette auf 1,5, die Philharmonie auf eine Million und die Musikfestspiele auf 750 000 Euro. Der Etat der städtischen Bibliotheken soll um 650
15. Januar 2004

Aktuelle Projekte

Premiere in Los Angeles, Bruckners VIII. mit der Philharmonie Essen

Hartmut Haenchen schloß ein erfolgreiches Gastspiel im Aalto-Musiktheater Essen mit der Philharmonie Essen ab. Die Presse berichtet: Westdeutsche Allegemeine Zeitung 15.01.2004 Philharmoniker begeistern unter Hartmut Haenchen Mit 80 Minuten Spielzeit sorgte Haenchen dabei noch für ein vergleichsweise flüssiges Zeitmaß der abendfüllenden vier Sätze, die man nur ohne Pause geben kann. Vor allem das Scherzo kam mit Tempo daher. Auch den ersten Satz und das Finale hat man schon breiter genommen gehört. Dem langjährigen Generalmusikdirektor der Amsterdamer Oper ging es also ganz offensichtlich um Bewegung, auch um die drängende Kraft des Rhythmischen. Haenchens Anliegen sind klare Strukturen und trennscharfe
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