Aktuelles

10. Februar 2004

Dresden wählt Kultur

Ein Bündnis aller Bürger soll den weiteren Kulturabbau verhindern am Beispiel der Dresdner Musikfestspiele wird vorgerechnet, welchen ökonomischen Nutzen eine Kultureinrichtung bringen kann, wenn schon über Inhalte und ideellen Nutzen nicht mehr gesproch

Da die Stadt Dresden Ihre Begründung zur Auflösung der Dresdner Musikfestspiele nicht auf den ideellen Werten solcher Festspiele basiert, sondern die sich ausschließlich auf Zahlen bezieht, die nicht korrekt sind, muß ich leider auch ausschließlich mit Zahlen argumentieren, da künstlerische Argumente nicht gefragt sind. Die Zahlengrundlage stimmt aus zwei Gründen nicht: Ersten stimmt die Annahme nicht, daß die Bundesrepublik ihre Zuschüsse nach 2006 einstellt, dies wurde eindeutig von Frau Dr. Weiß dementiert und
07. Februar 2004

Pressekonferenz "Dresden wählt Kultur" 6.2.2004

Die Intendanten der Stadt Dresden wehren sich gegen den Kulturabbau

Prof. Hartmut Haenchen Rekonstruktion der Ansprache auf der Pressekonferenz der Dresdner Intendanten im Studiotheater des Kulturpalastes. 6.2.04, 14.30 Uhr Vorangestellt die Verlesung des Protestbriefes von Prof.Peter Rösel, der mir soeben übergeben wurde: Prof. Peter Rösel Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden 6.2.2004 Offener Brief Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roßberg! Jetzt haben wir also die Erklärung. Nicht Fehlplanungen wie zum Beispiel Wiener Platz und Waldschlößchenbrücke tragen Mitschuld an der finanziellen Misere der Stadt Dresden, sondern es ist die Kultur, vor allem die musikalische. Deshalb die Lösung: Theater der jungen
06. Februar 2004

Pressemitteilung der Gesellschaft der Freunde der Dresdner Musikfestspiele zur 2007 beabsichtigen Schließung der Dresdner Musikfestspiele

Theo Adam: “Es ist ein Skandal und die pure Unvernunft, das internationale Renommé unserer Kulturstadt so unverantwortlich aufs Spiel zu setzen!

Gesellschaft “Freunde der Dresdner Musikfestspiele” e.V. Presseerklärung Kein Ausverkauf der Dresdner Kultur! Zu den Absichten der Stadtverwaltung, Kultureinrichtungen nur noch ganz wenig zu unterstützen und die Dresdner Musikfestspiele ab 2007 ganz abzuschaffen, äußert Kammersänger Prof. Theo Adam, Präsident der Gesellschaft Freunde der Dresdner Musikfestspiele: “Es ist ein Skandal und die pure Unvernunft, das internationale Renommé unserer Kulturstadt so unverantwortlich aufs Spiel zu setzen! Hier wird ein
06. Februar 2004

dpa-Meldungen zur für 2007 geplanten Schließung der Dresdner Musikfestspiele

Theo Adam: «Was der Sozialismus nicht geschafft hat, bewerkstelligen heute Chaos-Demokraten in Dresden»

Dresden (dpa/sn) - Die Stadt Dresden steht wegen der geplanten Abschaffung ihrer Musikfestspiele in der Kritik. «Es ist ein Skandal und die pure Unvernunft, das internationale Renommee unserer Kulturstadt so unverantwortlich aufs Spiel zu setzen. Hier wird ein wichtiger Standortfaktor für Sachsen mutwillig gefährdet», reagierte Kammersänger Theo Adam am Mittwoch auf die Pläne. Festspiel-Intendant Hartmut Haenchen zeigte sich vom Stil im Dresdner Rathaus enttäuscht. «Wieder erfahren die betroffenen Einrichtungen alle sie betreffenden Dinge zuerst aus den Medien. Vor diesem vermeintlichen Sparkonzept ist
05. Februar 2004

Roßberg spielt nicht mit offenen Karten

Interview mit Bernd Klempnow, Sächsische Zeitung Dresden

Frage: Einst belagerte Dresdens Kulturpolitiker Sie, damit Sie die Festspiele übernehmen, nun wirft man Sie raus - Ihr Fazit? Die Stadt muss sehr reich sein, wenn sie es sich leisten kann, die Musikfestspiele zu schließen. Der Spareffekt, denn man sich erhofft, wird nicht eintreten. Die Musikfestspiele sind das in Sachsen mit Abstand am besten funktionierende Institut. Allein bei den Karteneinnahmen erreichen wir einen Kostendeckungsgrad von 25 Prozent. Rechnet man noch die Sponsorenleistungen hinzu, kommen wir auf 50 Prozent des Etats. Mein Fazit? Im Kulturbereich soll die Institution geschlossen werden, die finanziell für Stadt und Land am besten funktioniert. Ich hoffe, dass es in Dresden
21. Januar 2004

Streichkonzert statt Kulturstadt?

Hartmut Haenchen schrieb angesichts der sich ständig verschärfenden Situation auf dem Kultursektor bereits vor der Veröffentlichung der neuen Zahlen für die Kulturkürzungen in Dresden eine Kolumne in der Sächsischen Zeitung und gab ein dpa-Interview

Sächsische Zeitung Mittwoch, 21. Januar 2004 Streichkonzert statt Kulturstadt? Von Hartmut Haenchen Durch massive Kürzungen sind immer mehr Kultureinrichtungen in ihrer Substanz gefährdet. Allein in Dresden sehen neue Pläne Einsparungen von acht Millionen Euro bis 2007 vor. So soll beispielsweise das Theater Junge Generation auf 2,5 Millionen Euro verzichten, die Staatsoperette auf 1,5, die Philharmonie auf eine Million und die Musikfestspiele auf 750 000 Euro. Der Etat der städtischen Bibliotheken soll um 650
15. Januar 2004

Aktuelle Projekte

Premiere in Los Angeles, Bruckners VIII. mit der Philharmonie Essen

Hartmut Haenchen schloß ein erfolgreiches Gastspiel im Aalto-Musiktheater Essen mit der Philharmonie Essen ab. Die Presse berichtet: Westdeutsche Allegemeine Zeitung 15.01.2004 Philharmoniker begeistern unter Hartmut Haenchen Mit 80 Minuten Spielzeit sorgte Haenchen dabei noch für ein vergleichsweise flüssiges Zeitmaß der abendfüllenden vier Sätze, die man nur ohne Pause geben kann. Vor allem das Scherzo kam mit Tempo daher. Auch den ersten Satz und das Finale hat man schon breiter genommen gehört. Dem langjährigen Generalmusikdirektor der Amsterdamer Oper ging es also ganz offensichtlich um Bewegung, auch um die drängende Kraft des Rhythmischen. Haenchens Anliegen sind klare Strukturen und trennscharfe
28. Oktober 2003

CD Erscheinungen

Soeben erschien die SACD von Wolfgang Hufschmidts "Meißner Te Deum" (Cybele Records SACD 860.201). Das Werk, welches bei seiner Uraufführung (siehe auch den Beitrag von W.Hufschmidt in der Festschrift Hartmut Haenchen) großes künstlerisches und politisches Aufsehen erregte, liegt jetzt auf der SACD in einer aktuellen Aufnahme mit Hartmut Haenchen als Dirigent und gleichzeitig in der Uraufführungsaufnahme mit Hartmut Haenchen als Bariton-Solist vor. Das führende österreichische Klassik-CD-Magazin "Scala"(Heft 1/2000) wählte unter den 50 besten Sinfonie-Aufnahmen des Jahrhunderts die von Hartmut Haenchen dirigierte Aufnahme der 4 Orchester-Sinfonien von C.Ph.E.Bach (Capriccio/EMI 10175) Die unter Nummer Eins genannte Sinfonie wird von seinem Kammerorchester C.Ph.E.Bach
16. Juni 2003

Intendant der Dresdner Musikfestspiele

Besucherrekord

Hartmut Haenchen schloß seinen ersten Jahrgang als Intendant der Dresdner Musikfestspiele mit einem Besucherrekord von 150.000 Besuchern ab. Damit sind die Dresdner Musikfestspiele zum größten klassischen Musikfestival Deutschlands geworden. (siehe Focus-Aufstellung 2002) Sein neues Konzept zur Öffnung des Festivals mit neuen Konzertformen und neuer inhaltlicher Struktur (Themen&Reihen) wurde vom Publikum sehr positiv angenommen. Die Zeitschrift Opernwelt brachte einen zusammenfassenden Bericht mit einem Ausblick auf den neuen Jahrgang. Hartmut Haenchen selbst dirigierte 7 erfolgreiche Konzerte während dieser Festspieledition. Hugo Wolfs "Corregidor" wurde in 35 Länder übertragen. Nach dem Eröffnungskonzert verlieh ihm der
01. Juni 2003

Zweifel als Waffe

Interview mit Hartmut Haenchen

Wenn Hartmut Haenchen jetzt seine erste Saison als Intendant der Dresdner Musikfestspiele bestreitet, ist das ein Heimspiel. Der gebürtige Dresdner war Mitglied des Kreuzchors und schlug sich später viele Jahre mit der DDR-Kulturpolitik herum. Über diese Erfahrungen, über seine Jahre in Amsterdam ab 1986 und über das neue Profil des sächsischen Festivals sprach der Dirigent, der in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feierte, mit Dieter David Scholz. Herr Haenchen, Sie sind jetzt sechzig Jahre alt geworden, ein fast jugendliches Alter für einen Dirigenten. Wenn Sie Bilanz ziehen würden, was wäre für Sie die ?beste?, die glücklichste Zeit bisher gewesen Ich denke besonders gern an die Jahre bei der Dresdner Philharmonie zurück. Das war keine
30. Mai 2003

Prof. Hartmut Haenchen wurde zum Ehrenbürger der Stadt Amsterdam ernannt

Bürgermeister Cohen verlieh hohe Auszeichnung mit Silberpfennig der Stadt

Im Anschluß an die Eröffnung der Dresdner Musikfestspiele 2003 mit einem Richard-Wagner-Abend verlieh der Amsterdamer Bürgermeister Cohen die Auszeichnung "Silberner Ehrenpfennig" der Stadt Amsterdam an Hartmut Haenchen, dem Dirigenten des Abends und Festspielintendant für seine Verdienste um den internationalen Ruf der Stadt Amsterdam die höchste Auszeichnung der Stadt. Der goldene Ehrenpfennig kann nur an Alt-Bürgermeister verliehen werden.
20. April 2003

Künstler des Jahres 2002

Hartmut Haenchen wurde als Gewinner (- Künstler des Jahres 2002-) des "Luister Forum Award" vom Diskussionsforum der "Luister"-Website gewählt. Die Zeitschrift Luister ist eine der deutschen Zeitschrift "FonoForum" oder englischen Zeitung "Grammophone" vergleichbare Zeitschrift. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem: " Aus den Reaktionen der Forumteilnehmer wird deutlich, daß der Weggang dieses großen Dirigenten allseits betrauert wird. Die vergangenen 15 Jahre hat er einen unauslöschlichen Einfluß auf das Niederländische Musikleben gehabt." Weiterhin wird in dem Bericht der Jury der "imposante Mahler-Zyklus" hervorgehoben und der Bericht endet mit der Feststellung: " Die Aufführung von Mahlers VIII wurde der würdige Abschluß von Hartmut Haenchens
21. März 2003

Festschrift zum 60. Geburtstag

Zum 60. Geburtstag von Hartmut Haenchen haben Michael Ernst und Hans-Peter Graf eine Festschrift herausgegeben, die im Verlag Christoph Hille, Dresden 2003,erschien. Sie enthält Beiträge von: Pierre Audi, John und Leny Bröcheler, Peter Damm, Willy Decker, Wieland Förster, Joachim Gauck,Uwe Gronostay, Dieter Härtwig, Eckart Haupt, Andreas Homoki, Wolfgang Hufschmidt, Andreas Krell, Harry Kupfer, Truze M. Lodder, Jan Willem Loot, Kurt Masur, Wolfgang Niederle, Deborah Polaski, Peter Rösel, Kurt Rydl, Johannes Schaaf, Andreas Schmidt, Wolfgang Schöne, Peter Schreier, Udo Zimmermann
03. Februar 2003

Vertrag als 1. Gastdirigent der Niederländischen Oper

Hartmut Haenchen hat seinen Vertrag als 1. Gastdirigent der Niederländischen Oper um weitere 3 Jahre bis Sommer 2006 verlängert. Er wird in dieser Funktion die Premiere von Mozarts Idomeneo in der Regie von K. und U. Hermann dirigieren. Des weiteren wird er insgesamt 10 komplette Aufführungen von Wagners "Ring des Nibelungen" in der Regie von Pierre Audi dirigieren. (Die Aufführungen sind verteilt in Gruppen von Einzelaufführungen und drei "Ring-Aufführungen" im September 2005) Weitere Titel für Premieren sind Strauss' "Capriccio" und Wagners "Tannhäuser". Hartmut Haenchen setzt damit seine erfolgreiche Arbeit bei der Niederländischen Oper fort, an der er 14 Jahre seit Eröffnung des "Muziektheater" im Jahre 1986 Chefdirigent war und
12. September 2002

Aufführung von Mahlers VIII. in der Kreuzkirche Dresden

Abschied als Chefdirigent

Aufführung von Mahlers VIII. in der Kreuzkirche Dresden am 12.9.2002 Zwei Tage zuvor verabschiedete sich Hartmut Haenchen im Concertgebouw zu Amsterdam mit dem gleichen Werk als Chefdirigent der Niederländischen Philharmonie und des Niederländischen Kammerorchesters nach nahezu 16 Jahren Chefdirigenten-Zeit.
01. September 1984

585 Dirigate von Hartmut Haenchen an der Niederländischen Oper in Amsterdam

70 Premieren

1984/85 Elektra [7] 1985/86 Le Nozze di Figaro [10] 1986/87 Boris Godunow [8] 1986/87 Lear [2] (Gastvorstellungen Komische Oper, Berlin) 1986/87 Giustino [2] (Gastvorstellungen Komische Oper, Berlin) 1986/87 Der Rosenkavalier [8] 1987/88 Tristan und Isolde [7] 1987/88 Don Carlos [8] 1987/88 Salome [7] 1987/88 Die Entführung aus dem Serail [8] 1988/89 A Kékszakállú Herceg Vára 2x [7] 1988/89 Concert [3] 1988/89 La Damnation de Faust [7] 1989/90 Boris Godunow [10] 1989/90 Orphée et Eurydice [9] 1989/90 Salome [7] 1990/91 Parsifal [10] 1990/91 Die Entführung aus dem Serail [9] 1990/91 Die Fledermaus [10] 1990/91 A Kékszakállú Herceg Vára 2x [5] 1991/92 Mazeppa [11] 1991/92 Die Frau ohne Schatten [9]
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