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17. May 2005

Dresdner Musikfestspiele mit großem Erfolg eröffnet

Mozarts "Lust am Fremden" mit Händels "Messias" und Konzerte in der Semperoper

DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, 17. Mai 2005 (...) Nun, zumindest in der sehr gut gefüllten Kirche gab es mittels stehender Ovationen moralische Unterstützung für Intendant Hartmut Haenchen, der auch die Aufführung dirigierte, und für sein Festspielteam. Dass ich persönlich bezüglich des Konzerts nun nicht in Euphorie verfalle, liegt zuvorderst an einer nicht unkritischen Beziehung zu der erklungenen Mozart-Bearbeitung von Händels "Messias". Doch diese hat ihre musikgeschichtliche Bedeutung (ältere Werke zeitgenössischen Gegeben- und Gepflogenheiten anzupassen war zu Mozarts Zeiten gang und gebe), und man kann der vor allem hinsichtlich der Orchesterbesetzung,
02. May 2005

Erfolgreiche Vollendung der Einzelproduktionen des "Ring des Nibelungen" von R. Wagner an der Niederländischen Oper Amsterdam.

Premiere von "Rheingold" wurde zum umjubelten Erfolg.

Damit - wenn auch nicht in der Reihenfolge der Stücke - sind alle vier Abende des "Ringes" für Einzelaufführungen vorbereitet. Im Herbst folgt dann die dreimalige vollständige Aufführung des "Ringes". (siehe - auch für die Besetzungen -Kalender) Presse: Haagsche Courant, 2. Mai 2005 Erstmals wurde "Das Rheingold" durch die Niederländische Philharmonie geleitet, welche im nächsten Jahr den kompletten "Ring" spielen wird. Ein gute Entscheidung, denn das Orchester ist mit Dirigent Hartmut Haenchen zu Wagnerspezialisten gewachsen. Es kann das Blech voller Erwartung und Hitze brünstig erschallen lassen, aber die
02. April 2005

Hartmut Haenchen dirigierte Festkonzerte zum 10-jährigen Bestehen der KIOI Sinfonietta Tokyo

Im Vorfeld der Dresdner Musikfestspiele konzertierte Hartmut Haenchen bei dem Orchester in Residenz der DMF 2005

Mit einigen Wiedereinladungen für die folgenden Jahre (späte Mozartsinfonien, Bachs Matthäuspassion) schloß Hartmut Haenchen sein Gastspiel aus Anlaß des 10-jährigen Bestehens der KIOI-Hall und der KIOI Sinfonietta Tokyo erfolgreich ab. Zweimal war die akustisch hervorragende KIOI-Halle zu den Jubiläumskonzerten ausverkauft. Das Orchester, aus den besten Musikern Tokyoter Orchester und aus japanischen Musikern, die international arbeiten, bestehend, wird während der diesjährigen Musikfestspiele mit vier Programmen gastieren. Hiroshi Wakasugi und Hartmut Haenchen werden die Dirigtenten
08. March 2005

Hartmut Haenchen dirigierte das Orchester von San Carlo in Neapel "Grande successo per Haenchen" titelte die Zeitung Nuova Stagione

Das Konzert wurde vom deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler und vom italienischen Staatspräsidenten Ciampi besucht. Mit beiden sprach H. Haenchen in der Pause.

Nuova Stagione 13.3.2005 Grande successo per Haenchen (...) Il bravissimo Michele Campanella è Hartmut Haenchen hanno saputo ricreare un climax straordinariamente credibile. Il sound caldo e vellutato dell’Orchestra si amalgama, impastandosi perfettamente con il pianoforte virile e al contempo raffinato ed attento alle sfumature dinamiche più nascoste di Campanella. Haenchen, dal canto suo, sa elettrizzare come pochi l’appassionata pagina brahmsiana, dando uno smalto nuovo all'Orchestra che nelle
22. February 2005

Kulturstadt Dresden ohne Kultur?

Entgegen den Behauptungen einiger Befürworter der Waldschlößchen-Brücke werden die Folgekosten der Brücke erhebliche Einschnitte in der Kultur und anderen Bereichen verursachen. Pressekonferenz von Prof.H.Haenchen

Pressemitteilung 22.2.05 Prof. Hartmut Haenchen, Dirigent: Verkehrszug Waldschlößchenbrücke schädigt die Dresdner Kultur Eine Erwiderung auf Dr. Hans-Joachim Brauns, Sprecher der Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke Zweifellos ist eine moderne Infrastruktur von Bedeutung, damit unsere Stadt für Investoren attraktiv ist. Wir haben auf diesem Gebiet viel erreicht. Dresden ist aus allen Himmelsrichtungen erreichbar: Flughafen, Schiffe, Eisenbahn und mehrere Autobahnen erlauben einen optimalen Zugang. Das zählt im weltweiten Wettbewerb der Städte
18. February 2005

Engagement für Musikfestspiele: helfen und teilnehmen

Gesellschaft »Freunde der Dresdner Musikfestspiele e.V.« hilft helfen

Wenn die diesjährigen Dresdner Musikfestspiele im Mai über die diversen Bühnen der Stadt und des Umlandes gehen werden, können viele Dresdnerinnen und Dresdner erstmals nicht nur als Publikum dabei sein. Neu ist die Möglichkeit einer aktiven Mitarbeit auch „hinter den Kulissen“. Ermöglicht hat dies die »Gesellschaft Freunde der Dresdner Musikfestspiele e.V.« und ihr Präsident Kammersänger Theo Adam. Interessenten können nun auch ohne finanziellen Beitrag Mitglied der Gesellschaft werden und die Vorteile, die Freunde bei den DMF geniessen auch wahrnehmen (z.B.: Kontakte zu Künstlern, Ermäßigungen zu bestimmten Veranstaltungen, Sonderinfomationen). Dieses Anrecht auf
12. February 2005

Jubel um die Premiere von Richard Wagners "Götterdämmerung" in der Inszenierung von Pierre Audi

Drei der vier Ring-Teile sind mit dieser erfolgreichen Premiere vollendet. Der gesamte "Ring" wird im Herbst dreimal in Amsterdam gezeigt.

Trouw, 12.2.2005: Speersplitter, die tief ins Herz dringen (...) Ein musikalischer Marathon also; für den Besucher, aber sicher für Dirigent Hartmut Haenchen, der nach so einem "Götterdämmerung"-Abend drei vom Schweiß durchweichte Fräcke in seiner Garderobe hängen hat. Wunderbar und erstaunlich um Haenchen und das sich selbst übertreffende Nederlands Philharmonisch Orkest während des langen Abends bis zu der perfekt dosierten, gigantischen Klimax am Ende zu folgen. Da, in diesem Moment, kommen Musik und Regie fantastisch zusammen; als ob Dirigent Haenchen und
22. November 2004

Herzenswärme und Intensität

Hartmut Haenchen dirigierte im Leipziger Gewandhaus Dvoráks "Requiem" mit dem MDR-Sinfonie-Orchester und dem Chor des MDR. Sendung am 3.12. 20:05 MDR-Figaro

Leipziger Volkszeitung, 21. November 2004 Herzenswärme mit Dvorák (...) zielt sie (die Musik Dvoráks) auf Herz und Bauch. Zwischen spielerischen, volkstümlichen Akzenten durchflutet immer wieder das Kompatibelste der deutschen Romantik das Geflecht, und selbst das Rheingold funkelt hier und da. Damit nun kennt sich der Amsterdamer Ring-König und brillante Wagner-Analyst Hartmut Haenchen bestens aus, will sich verständlicherweise trotzdem nicht ganz der befreiten Opulenz hingeben und hat dafür sicherheitshalber gleich den Taktstock liegen gelassen. Doch die Lust am Tonrausch kann er dann doch nicht verbergen
18. November 2004

Modellaufführung von A. Bruckners 4. Sinfonie

Hartmut Haenchen leitete erfolgreich das Belgische Nationalorchester im Palais der Schönen Künste in Brüssel

Die Presse urteilt: The Bulletin, 18. November 2004 It is always interesting to hear an orchestra in music it is not really familiar with, especially when led by a conductor who, on the contrary, is perfectly conversant with that repertoire. This is exactly what happened when Dresden-born conductor Hartmut Haenchen came to Brussels to lead the Belgian National Orchestra in Bruckner's Symphony No 4. Haenchen led the BNO in a performance which was a model of its kind, especially in the way he managed to always hold the music together, never losing sight of the work's structure as well as paying attention to its many felicities. This is no
12. November 2004

Umjubeltes Anrechts-Konzert des Kammerorchesters C.Ph.E. Bach in der Berliner Philharmonie

Baiba Skride als Solistin gefeiert

Berliner Morgenpost 11.11.2004 Baiba Skrides magische Saiten Auf der Bühne steht eine nervöse, junge Frau. Sie lächelt verlegen, wischt sich die Hände am Abendkleid ab, zuppelt an ihrer Stradivari. Sie setzt nach dem Orchester-Ritornell nicht ein, stimmt statt dessen die Geige. Das Orchester beginnt noch einmal von vorn. Dann endlich berührt der Bogen die Saite. Ein magischer Moment.Aus dem Nervenbündel wird die Saitenprinzessin Baiba Skride. Vom ersten Takt an überzeugt sie in Mozarts fünftem Violinkonzert mit ihrem organischen Spiel. Sie läßt ihr Instrument im Kammermusiksaal der Philharmonie verführerisch flüstern und temperamentvoll vorwärts stürmen. Tief taucht
14. October 2004

Konzerte des Kammerorchesters C.Ph.E.Bach in Berlin und Stuttgart

Erfolgreiche gemeinsame Arbeit seit fast 25 Jahren

Die Presse urteilte: Berliner Zeitung, 11.10.2004 Ich sagt sich hier nicht so leicht Das Kammerorchester "C. Ph. E. Bach" widmete sich Bach-Vater und Söhnen Deutsche Komponisten, die zwischen 1750 und 1780 die öffentliche Diskussion um ihre Kunst in Gang bringen wollten, hatten vor allem ein Ziel: ihre "Ichheit in der Musik herauszutreiben", wie es der Theoretiker Christian Daniel Friedrich Schubart damals formulierte. (...) Musiziert wurde das alles mit einer Brillanz der Artikulation, einer Zielstrebigkeit in der Phrasierung, dass es sich schwer vorstellen lässt, wie man diese Musik noch besser, farbiger, präziser aufführen könnte. (...) Zudem zahlt es sich aus, dass das
29. September 2004

MISIA

gastiert zum Sonderkonzert der Dresdner Musikfestspiele am 29.9.2004 im neu eröffneten Internationalen CongressCenter Dresden mit einem einmaligen Gastspiel. Der Kartenverkauf hat begonnen.

Fado – das ist Musik, die mit dem Namen Portugal fest verbunden ist. Fado ist ein spezifischer Klagegesang, der im portugiesischen Volk seine Heimat hat, von ihm genährt und gepflegt wird. Er stellt jedoch nicht nur eine Art Volksmusik dar, sondern bedeutet weitaus mehr: Er ist Ausdruck eines Lebensgefühls, einer Haltung gegenüber der Welt, ist der charakteristische Klang der portugiesischen Seele. Das Wort Fado kommt vom lateinischen »fatum«, dem Schicksal, und verweist somit bereits auf die Gedanken- und Empfindungssphäre, die diese Musik widerspiegelt. Selbstverständlich spielen dabei
29. September 2004

Lust am Fremden und Rechtsradikale?

Kommentar von Prof.H.Haenchen in den Dresdner Neuesten Nachrichten

»Lust am Fremden« beginnt beim Bekannten »Lust am Fremden« ist das Thema der Dresdner Musikfestspiele 2005. Kein Zufall in einer Stadt, deren Reichtum nicht nur kulturell auf vielerlei fremden Einflüssen beruht. Slawisch geprägt, fußt Dresdens Ruf auf Spuren aus aller Welt, die hier Früchte trugen. Kulturstadt ist das eine, ähnlich wichtig ist der Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Welche Reputation Dresden genießt, verdeutlichen Ansiedlungen internationaler High-Tech-Industrie. Selbst die Lage im Dreiländereck sollte Chance für aufgeschlossenes Miteinander sein. Nach den Landtagswahlen scheint alles anders. Kommentatoren berichten von Braunen im Parlament, schon werden Reisen in die
26. September 2004

Eine Welt in Dresden

Eröffnungsrede von Prof.H.Haenchen zu den Interkulturellen Tagen in Dresden

Eine Welt in Dresden, Wort zur Eröffnung der Interkulturellen Tage vom 25.9. bis zum 3.Oktober 04 in Dresden von Prof.H.Haenchen Meine Damen und Herren! Die diesjährigen "Interkulturellen" Tage fallen mit dem Beginn einer neuen Legislaturperiode des Stadtparlaments zusammen. Auch mit der Wahl eines neuen Landesparlaments und nach diesem Ergebnis muß einem eine Überschrift der Interkulturellen Tage in den Sinn kommen: "Rassismus erkennen, Farbe bekennen". Der Rassismus der hier in das Parlament gewählt wurde, kann uns nur noch mehr auffordern, uns deutlich zu artikulieren. Wir sollten der Konfrontation nicht aus dem Weg gehen, sondern sie angehen und nicht wie die Politiker im Fernsehen am
03. September 2004

Richard Wagner: Siegfried

Hartmut Haenchen leitete an der Niederländischen Oper die Premiere von Richard Wagners Oper "Siegfried" mit Regisseur Pierre Audi. Es ist Teil der "Ring"-Produktion, die 2005 insgesamt an der Niederländischen Oper aufgeführt wird. Die Premiere wurde stürmisch mit standing ovations empfangen. Es wurde ein sensationeller Erfolg, der selbst den "Walküre"-Erfolg noch übertraf.

Die Medien reagieren: www.audio-muziek.nl: ...demonstrierte das aufmerksame Spiel der Niederländischen Philharmonie vom ersten Takt an, daß Haenchen zu den seltenen Dirigenten gehört, die jedem Teil von Wagners "Ring" einen eigenen Klang geben können. Der Unterschied mit der Walküre vor einigen Monaten war in jedem Fall auffallend. Hörten wir da - noch mehr als früher- daß große Emotionen die
18. August 2004

Soeben erschien die 103. CD unter Leitung von Hartmut Haenchen bei SONY Classical, sie erreichte bereits den 6. Platz auf der Bestseller-Liste

Baiba Skride, neue Exklusiv-Künstlerin von SONY Classical nahm mit dem Kammerorchester C.Ph.E. Bach Werke von Michael Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert auf. SONY veröffentlicht diese CD unter der Nummer 92939.

Die aus Riga stammende 23jährige Baiba Skride gewann den Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel 2001. Inzwischen gastierte sie mit vielen wichtigen Orchestern auf dieser Welt und erarbeitete ein breites Repertoire. Auf Grund einer wunderbaren Zusammenarbeit auf einer Deutschland-Tournee des Kammerorchesters C.Ph.E.Bach kam es zu dieser Aufnahme-Zusammenarbeit, der weitere Projekte folgen sollen. Baiba Skride wird auch
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